Projektidee
9 markante Skulpturen einer Forelle säumen den Weg der Großen Lauter durch das Lautertal. Von der Quelle in Offenhausen (Gemeinde Gomadingen) bis zur Mündung in die Donau bei Lauterach (Gemeinde Lauterach), um außergewöhnliche Zeichen zu setzen.
Es handelt sich um gut sichtbare, künstlerisch gestaltete Wegmarken, die sich in ihrer Form von üblichen Informationstafeln unterscheiden und durch die Verbindung von Erzählung, Kunstwerk und Information die Aufmerksamkeit der Betrachter anregen. Symbolisch wurden sie in Form einer stilisierten „Forelle“, die im Quelltopf des Lauterursprungs aus einem Laichteppich schlüpft und dann in der Lauter bis zu deren Mündung schwimmt, dargestellt. Unterwegs taucht sie 7mal auf, um aus der Geschichte des Lautertals zu berichten, bis ihr Leben an der Lautermündung im Maul eines Donau-Hechtes endet.
Eine Besonderheit der LauterZeichen liegt in der Vielfalt der behandelten Themen, die unterschiedliche Interessensgruppen ansprechen sollen. Neben der einzigartigen, schützenswerten Natur- und Kulturlandschaft hat das Lautertal zahlreiche weitere Besonderheiten zu bieten, die in den einzelnen „LauterZeichen“ thematisiert werden und die Wertschätzung dieser Region fördern. Verteilt über die gesamte Länge des Flusses stehen die Zeichen jeweils dort, wo die Themen-Inhalte im direkten Umfeld auch sichtbar sind.
Die etwa 2 Meter hohe, springend dargestellte Forellen-Skulptur aus Edelstahl, hält ein kreisrundes Schild in die Höhe, das beidseitig zu lesen ist. Auf der Vorderseite sind die jeweiligen Themen in Wort und Bild beschrieben, die Rückseite zeigt eine illustrierte Übersichtskarte des Lautertals von der Quelle in Gomadingen-Offenhausen bis zur Mündung bei Lauterach.
Aktueller Stand
7 von insgesamt 9 Positionen wurden seit Beginn des Projekts ausgeführt. Mit heutigem Stand fehlen zur Vollendung des Projektes noch die beiden Positionen Nr. 1 „Lauter-Ursprung“ an der Lauterquelle im Landkreis Reutlingen und die Position Nr. 9 „Hechtsprung“ an der Lautermündung im Alb-Donau-Kreis.
Die letzten beiden Zeichen zur Vollendung
Vorgesehen sind zwei identisch gestaltete, kreisrunde Elemente, die mit einem digital reproduzierten, in witterungsbeständigem Resoplan® - Druck-Verfahren hergestellten Geländeprofil der betreffenden Region belegt sind. Das Lautertal und der Flusslauf bilden einen vertieften Einschnitt, aus dem die springenden Lauterforellen wie kleine Schachfiguren herausragen und somit die Standorte der LauterZeichen markieren. Als Orientierungshilfe werden die angrenzenden Ortsnamen und Positionsnummern sowie ein allgemeiner Erläuterungstext zum Projekt lesbar integriert. Das Lauterzeichen Nr. 1, der Geburtsort der Forelle im Quelltopf, stellt wiederum den Laichteppich mit schlüpfender Forelle in verkleinerter, vollplastischer Form dar. Am Ende der Strecke ragt schließlich der Donau-Hecht samt Forellenbeute im Maul in die Lautermündung hinein.